Frühförderung - Antworten auf häufig gestellte Fragen

Wie komme ich in Kontakt mit einer Frühförderstelle?
Es gibt viele Wege zu uns. Wenn sie sich Sorgen um die Entwicklung Ihres Kindes machen, rufen Sie uns an.
In einem unverbindlichen Erstgespräch beantworten wir Ihre Fragen und klären ob Förderbedarf besteht.
Ein anderer Weg führt über den Kinderarzt. Wenn Ihr Arzt sieht, dass ihr Kind Frühförderung benötigt wird er Sie an uns überweisen.
Verschiedene Fachkräfte, die auch mit Ihrem Kind zu tun haben, wie zum Beispiel Erzieherinnen in Kindertagesstätten
können Sie auch auf uns aufmerksam machen.

Muss der Arzt die Frühförderung verschreiben?
Für das Erstgespräch benötigen Sie keine Überweisung.
Für den weiteren Verlauf der Frühförderung wird eine Überweisung des Kinderarztes benötigt.
Viele Ärzte empfehlen die Frühförderung wenn eine medizinisch-therapeutische Behandlung (z.B. Logopädie, Ergotherapie oder Physiotherapie)
allein nicht ausreicht. Der Vorteil der Frühförderung besteht außerdem darin, dass das Kind und die Familie pädagogisch-psychologisch betreut werden.

Wer übernimmt die Kosten für die Frühförderung?
Es gibt verschiedene Träger für Frühförderung in Deutschland.
Bei uns übernehmen die Krankenkassen zusammen mit dem Bezirk Unterfranken die Kosten für die Förderung.
Für Sie als Eltern fallen keine Kosten an.

Wie wird der Antrag auf Frühförderung gestellt?
Nachdem die Eingangsdiagnostik abgeschlossen ist, und die Mitarbeiterin der Frühförderstelle die Ergebnisse und den Förderplan
mit Ihnen besprochen hat, wird gemeinsam der Antrag an den Kostenträger, in diesem Fall an den Bezirk ausgefüllt.
Die Frühförderstelle schickt den Antrag gemeinsam mit dem Förderplan ab.
Die Verarbeitungsdauer beträgt einige Wochen und Sie erhalten vom Bezirk eine Zusage wenn der Antrag genehmigt wurde.
Die Förderung wird in der Regel für 12 Monate bewilligt, danach hört sie auf oder muss erneut beantragt werden.

Wie oft findet die Frühförderung statt?
Bei jedem Kind und seiner Familie wird nach dem individuellen Bedarf und den Möglichkeiten geschaut.
In der Regel kommt das Kind 1-2x wöchentlich in die Einrichtung für die Förderstunden.
Der Umfang der Förderangebote der unterschiedlichen Fachrichtungen orientiert sich am Entwicklungsverlauf des Kindes
und findet zum Teil parallel oder aufeinander folgend statt. Dabei wird darauf geachtet, dass der Umfang der Angebote an das Kind
und die Familie stets im Sinne der Förderung und nicht etwa der Überforderung steht.

 

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