Was wir tun - Sozialpädagogik

Die pädagogische Arbeit im interdisziplinären Frühförderteam besteht aus folgenden Aufgabenbereichen:

  • Offenes Beratungsangebot
  • Pädagogische Diagnostik
  • Abschlussgespräch
  • Pädagogische Förderung
  • Elternberatung
  • Kooperation mit anderen Institutionen


Ansatz
Entwicklung und Lernen gedeihen durch gute Beziehungen.
Wichtig für gute Beziehungen sind Kommunikation.
Günstige Bedingungen wie Natur, geeignete Spiel- und Arbeitsmaterialien motivieren zum Lernen.

Die Sozialpädagogik hat die späteren Anforderungen von Schule im Blick.

Das offene Beratungsangebot ist der Grundstein der Zusammenarbeit mit den Eltern.
Hier wird die Problematik des Kindes aus Elternsicht besprochen bzw. wird mit den Eltern gesprochen,
sofern der Kinderarzt bzw. der Kindergarten das Kind für förderbedürftig hält. Die Frage, ob und wenn ja
welcher Förderbedarf besteht, muß geklärt werden.

Dann folgt die Pädagogische Diagnostik mit mindestens einer weiteren Disziplin.

Die Pädagogische Diagnostik setzt Grundwissen aus der Entwicklung voraus und wird meist in Form von Spielen, Malen, Büchern und Bewegungsangeboten individuell zusammengestellt. Es wird darauf geachtet, inwiefern das Kind interagiert und Sprache benutzt, um seine Wünsche zu äußern.

Danach folgt der interdisziplinäre Austausch, um anschließend das Abschlussgespräch mit den Eltern zu führen.

Das Abschlussgespräch mit den Eltern beinhaltet die Klärung der Fragen, welche Disziplinen und in welchem Umfang gefördert werden soll. Außerdem können Eltern Wünsche äußern.

Nach Genehmigung der Frühförderung beginnt die Pädagogische Förderung, d.h. vor der Förderstunde wird ein Spiel bzw. eine Aufgabe überlegt, die dann dem Kind angeboten wird.

Ein Kind soll langsam an die Bewältigung von kleinen Arbeitsaufträgen herangeführt werden, um dann spätestens in der Schule den Anforderungen, die dann an es gestellt werden, gerecht werden zu können. Dazu gehören Selbstbewusstsein, Motivation, Freude, Konzentration und Ausdauer. Die Freude am Lernen kann neben dem Spielen vor allem durch Bücher erzielt werden.

Die Elternarbeit schließt daran an. Eltern zu beraten, was die fördernden Arbeitsmaterialien für ihr Kind sind, ebenso vor allem welche Problemstellung noch zur Zeit in Augenschein genommen werden sollte. Ideen für gemeinsame Unternehmungen, neue Hobbies können auch Thema sein wie sinnvoller Umgang mit Fernsehen etc., da der heutige massive Konsum von diesen Medien Folgen hat wie Konzentrationsmangel bzw. spätere schlechte Lesefähigkeit. Verschiedene Einschulungstermine, Schulformen, Fördermaßnahmen und Grundschulen können ebenfalls Gesprächsthema sein.

Die Kooperation mit anderen Institutionen betrifft am meisten den Kindergarten. Dies geschieht in Absprache mit den Eltern und dem Kindergarten. Hier ist vor allem interessant das Verhalten des Kindes in der Gruppe im Vergleich zur Spielstunde in der Frühförderstelle.

Auch die Zusammenarbeit mit Schulen ist gewünscht, um den jeweils günstigen Einschulungstermin und –ort zu finden.

Außerdem sehen wir als wichtige Kooperationspartner Kinderärzte,
Erziehungsberatungsstellen, Sozialpädiatrische Zentren und andere Frühförderstellen.

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IFS-Alzenau 2013
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