Was wir tun - ein Überblick über unser Angebot

Unsere Grundsätze

Die Qualität der Frühförderung entscheidet mit über den weiteren Lebensweg eines Kindes.
Wir sind uns der hohen Verantwortung, die wir mit unserer Arbeit übernehmen, sehr bewusst.
Um ihr gerecht zu werden, folgt unsere Arbeit folgenden Prinzipien:

1) Interdisziplinäres Arbeiten und Vernetzung

Kinder mit besonderen Bedürfnissen, sowie ihre Erziehungsberechtigten, begegnen im Rahmen der Förderung und Behandlung vielen unterschiedlichen Fachleuten. Ein nicht gut abgestimmtes Vorgehen würde verunsichern, demotivieren, Zeit und Kraft kosten und letztendlich den Behandlungserfolg gefährden. Unser Konzept sieht daher eine sehr enge Vernetzung der befassten Fachleute innerhalb wie außerhalb der Frühförderstelle vor.
Die MitarbeiterInnen in der Frühförderstelle helfen den Kindern, klar abgesteckte, realistische Ziele im jeweiligen Fachbereich zu erreichen. Durch den fortlaufenden, fachlichen Austausch wird erreicht, dass sich die einzelnen Angebote jederzeit zu einer ganzheitlichen Förderung zusammenfügen.

2) Ganzheitliche Förderung

Aufgabe der Früherkennung und Frühförderung ist, die persönliche Entwicklung des behinderten oder von einer Behinderung bedrohten Kindes ganzheitlich zu fördern und seine Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen und zu erleichtern.
Ganzheitlich bedeutet für uns, dass die körperliche, geistige und seelische Entwicklung immer eine Einheit darstellt.
Wo immer es realistisch ist, streben wir an, dass Entwicklungsrückstände aufgeholt werden.
Das Kind soll in seiner Familie den angemessenen Platz finden und sich wohlfühlen können.
Eltern und Familie möchten wir soweit beraten und wenn nötig stabilisieren, dass sie mit der Problematik ihres Kindes gut umgehen und damit verbundene Belastungen bewältigen können.

3) Familienorientierung

Die Fachkräfte der Frühförderung haben die gesamte familiäre Situation im Blick. So kann dem Kind bestmöglich geholfen werden. Sie können der Familie ein breites Spektrum an Unterstützung, wie praktische Beratung für das Alltagsgeschehen, die Erziehung, die Interaktion zwischen Eltern und Kind und andere weiterführende Maßnahmen anbieten.

4) Einbezug des Lebensumfeldes

Die Eltern sind unsere wichtigsten Partner in der Arbeit mit dem Kind. Gemeinsam mit ihnen bringen wir unser gesamtes Wissen und Können ein, um das Kind in seiner Entwicklung zu unterstützen.
Darüber hinaus versuchen wir, die besonderen Lebensumstände der Familie zu berücksichtigen. Das bedeutet auch, dass neben den Eltern (und mit deren Einverständnis) andere geeignete Bezugspersonen, wo immer dies sinnvoll ist, in die Abstimmung und Durchführung der Förder- und Therapiemaßnahmen einbezogen werden.

 

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IFS-Alzenau 2013
Sozialpädagogik, Heil- und Sonderpädagogik, Psychologie, Logopädie, Physiotherapie und Ergotherapie